- Start
- Umweltbildung Projekte
- Die Vogelwelt im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft und im Naturschutzgebiet Niederspreer Teiche und Kleine Heide Hähnichen
Die Vogelwelt im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft und im Naturschutzgebiet "Niederspreer Teiche und Kleine Heide Hähnichen"
Das Projekt vermittelt die einzigartige Vogelwelt und die wertvollen Lebensräume des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sowie des Naturschutzgebietes „Niederspreer Teichgebiet und Kleine Heide Hähnichen“. Ziel ist es, insbesondere gefährdete Vogelarten und ihre Lebensräume stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und für deren Schutz zu sensibilisieren.
Hierfür werden vielfältige Umweltbildungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt und durchgeführt. Dazu gehören Exkursionen in die Schutzgebiete, Bildungsveranstaltungen für Schulen, Informationsstände bei öffentlichen Veranstaltungen, Spezialisten-Camps und Ferienwochen für naturinteressierte Kinder und Jugendliche sowie regelmäßige Treffen einer Nachwuchsgruppe junger Vogelschützerinnen und Vogelschützer.
Die Teilnehmenden lernen charakteristische Vogelarten, ihre Lebensräume sowie die Ursachen ihrer Gefährdung kennen. Gleichzeitig werden konkrete Schutzmaßnahmen vermittelt und praktische Naturschutzaktivitäten ermöglicht. Ergänzend entstehen digitale Bildungsrouten mit QR-Codes, die eine selbstständige Erkundung der Schutzgebiete und ihrer Artenvielfalt ermöglichen.
Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung, zur Nachwuchsförderung im Naturschutz und zur langfristigen Akzeptanz sowie Unterstützung von Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt in der Oberlausitz.
Die Bildungsangebote stießen bereits kurz nach ihrer Bekanntmachung auf großes Interesse. Besonders Grundschulen, Horte, Kindergärten sowie Einrichtungen der Erwachsenenbildung nutzten die Angebote. Für Kinder und Jugendliche wurden Naturforscher-Treffen und ein erstes Vogel-Camp durchgeführt. Dabei konnten die Teilnehmenden für Themen wie Vogelbeobachtung, Monitoring und Artenschutz begeistert werden. Zudem wurden praktische Schutzmaßnahmen vorbereitet, darunter der Bau eines Schleiereulenkastens und die Unterstützung bei der Pflege einer Flussseeschwalbeninsel.
Zur Öffentlichkeitsarbeit fanden bereits mehrere Präsentationen auf Märkten und Veranstaltungen statt. Diese dienten dazu, das Thema Vogelschutz einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen und neue Kooperationen aufzubauen. Ergänzend wurden Exkursionen sowie Projekttage an Schulen und außerschulischen Lernorten angeboten. Durch anschauliche Materialien, Präparate, Spiele und praktische Übungen konnten Kenntnisse über gefährdete Vogelarten und deren Lebensräume vermittelt werden.
Im bisherigen Projektzeitraum (09/2025–02/2026) wurden insgesamt 19,5 Veranstaltungen mit 895 Teilnehmenden durchgeführt. Darunter waren:
6 Naturforscher-Treffen mit 47 Teilnehmenden,
5 Präsentationen mit 399 Teilnehmenden,
3 Exkursionen mit 34 Teilnehmenden,
4 Projekttage an Bildungsstandorten mit 88 Teilnehmenden,
1 außerschulischer Projekttag mit 317 Teilnehmenden,
1 Vogel-Camp mit 10 Teilnehmenden.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung digitaler Bildungsangebote. Für das Niederspreer Teichgebiet und den Tauerwiesenteich wurden digitale Bildungsrouten mit QR-Codes konzipiert und vorbereitet. Zudem wurden ein Informationsflyer und eine Fotoausstellung zum Thema Vogelschutz entwickelt. Die erste Ausstellung wurde am 1. März 2026 eröffnet, eine weitere am 1. Mai 2026.
Zur Abstimmung der Maßnahmen fanden Gespräche mit der Unteren Naturschutzbehörde, dem Landkreis, Sachsenforst sowie der Verwaltung des Biosphärenreservats statt. Dabei wurden die Projektziele bestätigt und die weitere enge Zusammenarbeit vereinbart.
Fazit:
Das Projekt ist erfolgreich gestartet und hat bereits eine hohe Reichweite erzielt. Die große Nachfrage nach Bildungsangeboten sowie die hohe Teilnehmerzahl zeigen das starke Interesse an den Themen Vogelwelt und Artenschutz. Mit den geplanten Exkursionen, Monitoringmaßnahmen und digitalen Bildungsangeboten wird das Projekt im Jahr 2026 weiter ausgebaut.






